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Donkervoort Cup

Donkervoort ist eine der wenigen Automarken, die dafür geeignet sind, auf der Straße zum Circuit zu fahren, dort am Rennen teilzunehmen und nach Ablauf des Rennens wieder nach Hause zu fahren. Neben Fairness auf der Strecke die wahre Eigenschaft einer Gentlemen Racing-Klasse. Das erklärt auch den jahrelang (1993-2001) anhaltenden Erfolg des ‘Donkervoort Cup’: Eine Rennklasse mit und für begeisterte und ambitionierte Donkervoort-Fahrer mit Rennen in den Niederlanden, in Deutschland, Belgien und einer Reihe anderer Länder, wo für alles gesorgt wird wie beispielsweise technische Unterstützung, Reifen-Service, Gastlichkeit, Catering etc.

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Divinol Cup/Langstrecke Pokal

Nach fast zehn Jahren Donkervoort Cup entstand das Bedürfnis, den Donkervoort auch gegen andere Wagen antreten zu lassen und sich auf diese Weise mit ihnen zu messen. Dies nahm seinen Anfang mit der Teilnahme am deutschen Divinol-Cup und dem Langstreckenpokal, bei denen Donkervoort in beiden Meisterschaften zweifacher Titelverteidiger wurde. Darüber hinaus wurden auch Langstreckenrennen auf Rennstrecken wie dem Nürburgring und dem Hockenheimring erfolgreich gefahren.

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Ronderecord Nürburgring Nordschleife

Im Jahr 2004 durchbrach Donkervoort Racing die relative Stille im Bereich des Rennsports mit einem prestigeträchtigen Rundenrekord auf dem deutschen Nürburgring. Um genau zu sein, auf der Nordschleife, Europas attraktivster und anspruchsvollster Rennstrecke. Der bestehende Rekord einer anderen Sportwagenmarke wurde praktisch aus heiterem Himmel mit 15 ganzen Sekunden zunichte gemacht. Ein Husarenstück, das im Jahr 2005 wiederholt wurde, diesmal mit einer vollen Sekunde. Für Kenner: 2005 jagte Michael Düchting den Donkervoort in 7,14,89 Minuten um den Circuit. In beiden Jahren war der Donkervoort D8 270 RS, mit einem festen Dach und verschiedenen aerodynamischen Hilfsmitteln wie Spoilern, ganz eindeutig der Schnellste. Mit einem Schlag stand Donkervoort wieder im Rampenlicht der Medien. Ein Vorspiel für das, was mit der Einführung des Donkervoort D8 GT im Jahr 2007 und der Teilnahme mit diesem Wagen an den FIA GT4 European Championship Serien 2008 und 2009 noch kommen sollte.

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FIA GT4 European Cup

Nach der Einführung der D8 GT im Jahr 2007 flatterte Donkervoort eine Einladung der FIA ins Haus, an der neuen FIA GT4 Championship-Serie teilzunehmen. Anderthalb Jahre später präsentierte Donkervoort Automobielen mit berechtigtem Stolz die ersten zwei D8 GTs in Rennausführung im 24-Hour von Spa-Francorchamps. Die ersten Kilometer driven in anger waren Realität und darüber hinaus erfolgreich: Donkervoort eroberte sich den ersten und den dritten Platz. Und das im allerersten Rennen!

Die FIA entwickelte die neue GT4 Super Sports-Klasse für auf der Straße zugelassene Wagen mit einem Mindestgewicht von 750 kg (Donkervoort musste also Gewicht zufügen), um vom Automobilsport her die Notwendigkeit der Gewichtsreduzierung von Rennwagen im Zusammenhang mit einer CO2-Reduktion zu betonen. Die Rennklasse ist ein Teil der bestehenden FIA GT4 European Series, in denen Automarken wie Aston Martin, Porsche, Maserati, Audi, BMW, Nissan und Ford Mustang an den Start kommen. Im Wettkampf mit diesen großen Marken schloss Donkervoort Racing in der ersten komplett gefahrenen Saison im FIA GT4 mit einer Vizemeisterschaft ab.

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24H of Dubai

Diese guten Ergebnisse ermutigten dazu, den Wunsch, Langstrecken zu fahren, zu verwirklichen. Die Gelegenheit dazu bot die Einladung zur 24H of Dubai 2010.

Seit einigen Jahren macht der reiche Ölstaat Dubai mit diesen Langstrecken-Rennen, die auf dem ultramodernen Dubai Autodrome stattfinden, von sich reden. Eine willkommene und für Race-Teams und Rennfahrer sehr beliebte Abwechslung zu den Rennen auf den steinharten Endurance Racing-Events.
2010 nahm Donkervoort mit dem D8 GT zum ersten Mal den Kampf auf gegen ein großes und vielfältiges Teilnehmerfeld. Für den D8 GT bedeutete dies das allererste Langstrecken-Rennen, die ultimative Art, den Wagen auf Ausdauer und Qualität zu testen. Ein neuer D8 GT wurde entwickelt: speziell für Langstrecken angepasst. Mit vier Rennfahrern verschiedener Nationalitäten, darunter „Mr. Endurance“ Peter Kox, schloss Donkervoort Racing im allerersten Langstreckenrennen des D8 GT mit dem fünften Platz im GT4-Feld und einem 24. Platz in einem Feld von insgesamt 80 Teilnehmern ab.

Im Januar 2011 nahm das Donkervoort Racing-Team zum zweiten Mal an der 24H of Dubai teil. Mit dem Donkervoort D8 GT (in einer 24-Hours- Edition) konnten die Rennfahrer Nick de Bruijn (NL), Denis Donkervoort (NL) und Stéphane Wintenberger (F) den ersten Platz in der SP3-GT4-Klasse erringen. Damit wurde das Team 13. in der Gesamtwertung mit über 85 Teilnehmern. Ein fantastisches und sehr vielversprechendes Ergebnis!