Donkervoort D8 GTO-JD70 // Der erste 2G-Supersportwagen

  • Der niederländische Sportwagenhersteller Donkervoort feiert den siebzigsten Geburtstag seines Gründers Joop Donkervoort mit dem ersten 2G-Serienwagen der Welt.
  • Der Donkervoort D8 GTO-JD70 hat in Tests bewiesen, dass er in Kurven mit Standard-Straßenreifen Kräften von mehr als 2 G standhält.
  • Vom JD70 werden nur 70 Stück gebaut – ein Wagen für jedes bisherige Lebensjahr von Joop Donkervoort. Mehr als die Hälfte sind bereits verkauft.
  • Durch Einsatz einer 415 PS starken Version des 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotors von Audi Sport hat Donkervoort das unübertroffene Potenzial des JD70 in Kurven mit Schnelligkeit auf gerader Strecke vereint.
  • Der JD70 wiegt unter 700 Kilogramm, die leichtesten Konfigurationen mit Straßenzulassung bringen nur 680 Kilogramm auf die Waage.
  • Der JD70 sprintet in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit einer Längsbeschleunigung von 1,02 G.
  • Auf dem Weg zu seiner Spitzengeschwindigkeit von 280 km/h erreicht er aus dem Stand schon nach 7,7 Sekunden die Geschwindigkeit von 200 km/h.
  • Bei Donkervoort feiern Sidepipes ihr Comeback, komplett mit Partikelfilter.
  • Die revolutionäre EX-CORE®-Technologie sorgt dafür, dass der JD70 nicht nur erstaunlich leicht, sondern auch unglaublich stabil ist. Darüber hinaus ist es die einzige Carbontechnologie, mit der komplexe Formen möglich sind.
  • Der erste Donkervoort überhaupt mit (optionaler) leichtgewichtiger Servolenkung.

Der D8 GTO-JD70

Der Donkervoort Automobielen D8 GTO-JD70 wurde als Hommage an Gründer Joop Donkervoort anlässlich seines siebzigsten Geburtstages entwickelt.

Der JD70 wiegt weniger als 700 Kilogramm und wird von einer weiter optimierten Endurance-Race-Version des verblüffend leistungsstarken 2,5-Liter-Fünfzylinder-Turbomotors von Audi Sport angetrieben.

Der Wagen ist nicht ausschließlich für die Rennstrecke bestimmt, vielmehr ist er sowohl für die öffentliche Straße als auch für die Rennstrecke entwickelt.

Diese neueste Version des Supersportwagens Donkervoort D8 GTO durchbricht die 2G-Grenze und sorgt dafür, dass er sich in Kurven ebenso spektakulär fährt wie bei seinen immensen Beschleunigunggen.

In Kurven ist der D8 GTO-JD70 zu einer Seitenkraft von mehr als 2G in der Lage, auch in der Standardversion mit Nankang-Reifen, die für öffentliche Straßen bestimmt sind. Aus dem Stand beschleunigt der JD70 mit einer Spitzenbeschleunigung von mehr als 1G.

Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ist ein Donkervoort mit Servolenkung lieferbar. Diese neue Option ist dank eines leichten elektrischen Systems vollständig einstellbar. Dabei ist das Fahren weniger anstrengend, das traditionelle Lenkgefühl eines Donkervoort bleibt aber erhalten.

„Der JD70 bricht die normalen Maßstäbe für Bremsen und Beschleunigung. Wir nutzen jetzt G-Kräfte. Dennoch ist es nach wie vor ein pures Fahrerauto, unvergleichbar mit allem anderen auf dem Markt“, sagt Denis Donkervoort, Geschäftsführer von Donkervoort Automobielen.

„Der JD70 ist das stolze Ergebnis unseres gesamten Wissens und all dessen, was wir in der Vergangenheit auf der Straße und auf der Rennstrecke gelernt haben, bei Trackdays, aus Gesprächen mit unseren Kunden und aus Joops eigenen Vorstellungen, was ein Supercar seinem Besitzer bringen muss.“

„Donkervoort hat hart daran gearbeitet, ein Supercar zu schaffen, das alle Sinne anregt und ein reines, ungefiltertes Fahrerlebnis bietet – eine Maschine, mit der sich der Fahrer eins fühlen kann“, so Donkervoort weiter.

Vom JD70 werden nur siebzig Exemplare gebaut: eines für jedes bisherige Lebensjahr von Joop. Die ersten Exemplare wurden am 11. Juni 2020 ausgeliefert.

Die Preise für den D8 GTO-JD70 fangen bei 163.636,36 € (zuzüglich Steuern) an.

KONTROLLIERTE KRAFT

Im stärksten Donkervoort aller Zeiten arbeitet ein von Audi Sport entwickelter 2,5-Liter-Fünfzylinder-Reihenmotor mit einer Leistung von 415 PS/310 kW und einem Drehmoment von 520 Nm.

Der Motor liefert sein maximales Drehmoment bereits ab 1750 Umdrehungen pro Minute. Er hält es bis 6350 Umdrehungen pro Minute – eine Drehzahl, bei der die meisten Autos ihre Spitzenleistung erbringen. Dieser Motor klettert weiter in den Drehzahlen, da er seine Spitzenleistung von 5850 bis 7000 U/min liefert. Somit bietet der JD70 über den gesamten Drehzahlbereich eine enorme Kraft, wobei das maximale Drehmoment nahtlos in maximale Leistung übergeht.

Der 2480-cm³-Motor wurde bei der Wahl zum International Engine of the Year zehnmal in Folge zum Besten seiner Klasse (2,0 bis 2,5 Liter) gewählt. Er liefert im JD70 noch 15 PS mehr als im heutigen Audi RS 3 und TT RS.

Der einzigartige Rhythmus des Motors wird durch abwechselndes Zünden benachbarter und weiter entfernter Zylinder erreicht. Der Motor ist nicht nur stark, sondern mindestens ebenso fortschrittlich, was unter anderem der variablen Ventilsteuerung zu verdanken ist.

Für einen Supersportwagen ist der JD70 sogar überraschend umweltfreundlich: Sein CO2-Ausstoß beträgt nur 191 g/km im WLTP-Zyklus.

Das Layout stimmt mit dem seines Vorgängers D8 GTO-40 überein. So fühlen treue Donkervoort-Liebhaber sich sofort zu Hause, zugleich werden die pure Leistung und der Charakter auch neue Kunden ansprechen.

Die Auspuffanlage des JD70 ist völlig neu, wodurch der Wagen die EU6D-Temp-Abgasnormen erfüllt.

Die Auspuffe befinden sich an der Seite des Fahrzeugs und enden vor den Hinterrädern. Die kürzere Rohrlänge reduziert das Gewicht. Die Auspuffe sind mit neuen Katalysatoren ausgestattet und so abgestimmt, dass sie noch mehr Erlebnis im Fahrzeug bieten.

Die Auspuffe haben Partikelfilter, eine neue Herausforderung für Donkervoort. „Es ist uns gelungen, diese Komplikation in etwas Positives zu verwandeln“, sagt Geschäftsführer Denis Donkervoort. „Der Filter hat das Auspuffgeräusch genau ausreichend gedämpft, so dass wir die von unseren Kunden so geliebten Sidepipes zurückbringen konnten. Zugleich erfüllt das System nach wie vor mühelos alle Anforderungen an das Betriebsgeräusch.“

GETRIEBE

Die unbestrittene Kraft des Motors ist im JD70 an ein Close-Ratio-Handschaltgetriebe mit fünf Gängen gekoppelt.

Wo andere Hersteller sich für mehr Gänge entscheiden, veranlasst die Länge des Fünfzylindermotors ein Fünfganggetriebe.

Durch das enorme Drehmoment des Motors kann dies als Vorteil genutzt werden: Das Fünfganggetriebe ist leichter und weniger komplex, zudem muss der Fahrer weniger oft schalten.

Die Basis des Getriebes stammt von Tremec, jedoch wurden intern viele Verbesserungen vorgenommen, damit das Getriebe noch besser für einen Sportwagen geeignet ist, wie etwa die Anpassung an einen Short-Throw-Schalthebel und ein verstärktes Synchrongetriebe.

Das Getriebe wurde von einem holländischen Spezialisten komplett weiterentwickelt. Das von Ford stammende Differential wurde mit Verwendung holländischer und englischer Bauteile ebenfalls komplett überarbeitet, so dass es jetzt ein Sperrdifferential ist.

Die größte Veränderung im Antriebsstrang war das Beibehalten des Close-Ratio- Getriebes und die Verlängerung der Achsübersetzung von 3,63:1 auf 3,31:1. Dadurch ist es möglich, die Kraft bei niedrigen Drehzahlen auszunutzen und so fährt sich der Wagen auf langen Autobahnstrecken komfortabler.

Die Umstellung auf eine längere Achsübersetzung geht aber nicht auf Kosten der Beschleunigung in gerader Linie. Die neue Achsübersetzung sorgt für einen sparsameren Kraftstoffverbrauch. Trotz der verblüffenden Leistungen, zu denen der JD70 fähig ist, bleibt der CO2-Ausstoß auf 191 Gramm pro Kilometer begrenzt.

Durch die enge Beziehung mit Bosch ist der JD70 mit einer speziellen Rev-Matching-Software ausgestattet, die dafür sorgt, dass beim Herunterschalten die Drehzahl erhöht wird. Außerdem verfügt er über einen Full-Throttle-Upshift-Modus, der das Fahren noch spektakulärer macht.

CHASSIS, FAHRWERK UND BREMSEN

Die Basis jedes JD70 ist ein Hybridchassis, das einen Stahlrohrrahmen mit Carbon für zusätzliche Steifigkeit und gewichtssparendem Aluminium kombiniert.

Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte ist ein Donkervoort mit elektronischer Servolenkung lieferbar.

Die optionale Servolenkung hat sogar den Segen Placet von Joop bekommen. Mit ihr können Fahrer an die Grenzen des JD70 gehen, ohne sich Sorgen über die eigene Ausdauer machen zu müssen.

Die Servolenkung stammt aus dem Rennsport und bewahrt sowohl das pure Fahrerlebnis als auch die Verbindung mit dem Fahrzeug. Fahrer können die Servolenkung auch nach ihren eigenen Vorlieben einstellen.

JD70-Eigentümer können problemlos von einem Modus in den anderen wechseln. Daher ist es einfach, die Servolenkung für einen Trackday anders als für eine Fahrt in der Stadt einzustellen.

Für die Aufhängung werden Doppelquerlenker verwendet und hinten mit Längslenker vervollständigt.

Die Stoßdämpfer von Intrax sind dreifach verstellbar und wurden komplett überarbeitet. Die Schraubenfedern wurden speziell für Donkervoort hergestellt. Die vorderen und hinteren Stabilisatorstangen sind ebenfalls verstellbar.

Der JD70 verfügt über eine variable Traktionskontrolle. Der Fahrer hat immer die Wahl, ob er sie nutzen möchte und er kann auch einstellen, in welchem Maß das System eingreift.

Jeder Donkervoort ist außergewöhnlich leicht. Das kann zu Zielkonflikten führen, wenn es um die Bremsen geht: Die Bremsen müssen nicht nur abbremsen, sondern auch Vertrauen auf der Straße und der Rennstrecke geben sowie genügend Wärme behalten, damit auch Notbremsungen auf der Autobahn möglich sind. In diesem Bereich hat Donkervoort sich für eine Zusammenarbeit mit dem italienischen Spezialisten Tarox entschieden.

Die Hardware an der Vorderseite besteht aus 310 x 24 mm großen Bremsscheiben mit Wellenmuster und Bremssätteln mit sechs Kolben.

Hinten befinden sich 285 x 24 mm große Bremsscheiben. Die Bremssättel sind mit einem einzigen Kolben ausgestattet, eine leistungsstärkere Version mit sechs Kolben ist als Option erhältlich.

Für Rennstrecken orientierte Fahrer ist auch ein Bosch Race ABS erhältlich.

Eine der grundlegenden Veränderungen ist die Entscheidung, nach tausenden Testkilometern sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke jetzt Standardreifen von Nankang zu montieren.

Die Gummimischung des Nankang AR-1 ist härter, wodurch er eine längere Lebensdauer als die bisher verwendeten Reifen hat. Dennoch ist auch in Kurvenmitte mehr Grip vorhanden, so dass der JD70 die 2G-Grenze durchbrechen kann.

Die Größe der Vorderreifen beträgt 235/45 17, die Reifengröße hinten 245/40 18.

Die Vorderreifen sind auf 8 x 17“-Felgen aus geschmiedetem Leichtmetall montiert, hinten kommen größere 9 x 18“-Felgen zum Einsatz. Extraleichte Felgen aus Carbon sind als Option erhältlich.

KAROSSERIE

Durch das Verlagern der Auspuffe an die Seite des Fahrzeugs ist am Heck viel Platz entstanden, um insbesondere die Downforce zu verbessern.

Ein neuer Heckdiffusor sorgt für 80 Kilogramm Druck nach unten, die neu gestaltete Nase und die Lamellen in den Cycle Wings bringen an der Vorderseite weitere 50 Kilogramm.

Die Lamellen in den Cycle Wings lassen die Luft entweichen, die sich zwischen Reifen und Kotflügel ansammelt. Das erhöht nicht nur die Spitzengeschwindigkeit, es verringert auch den Aufwärtsdruck.

„Einmal mehr haben wir aus einem technischen Problem einen Vorteil gezogen“, erklärt Denis Donkervoort.

„Wir haben den Doppeldiffusor an der Stelle hinzugefügt, wo sich zuvor der Auspuff befand. Damit bekommen wir nicht nur unsere Sidepipes wieder, es macht das Auto auch bei hohen Geschwindigkeiten wie auch bei schneller Kurvenfahrt stabiler.“

Dieses neue Design der Unterseite sorgt auch dafür, dass mehr Kühlluft zum Differential gelangt.

Die Karosserie ist aus einem Gewebe aus Carbon und Kevlar gefertigt und kann sowohl farbig als auch im sichtbaren Carbon-Look geliefert werden. Im letzteren Fall wird die Karosserie mit einer Klarlackschicht versehen, wobei eine matte und eine glänzende Variante zur Auswahl stehen. Sogar die Cycle Wings sind aus dieser Mischung aus Carbonfasern und Kevlar gefertigt.

Im Vergleich zum GTO-40 wurde die Nase komplett überarbeitet. Alle Lüftungsöffnungen sind jetzt sechseckig und aus 3D-gedruckten Verbundwerkstoffen gefertigt.

WORTH THE WEIGHT

Die Karosserie des D8 GTO-JD70 besteht zu mehr als 95 Prozent aus Carbonfasern. Dafür wird zu einem wesentlichen Teil die leichte Carbonfaser-Technologie EX-CORE® von Donkervoort Automobielen eingesetzt, für deren Entwicklung die Europäische Union eine Innovationsbeihilfe zur Verfügung gestellt hat.

Dank EX-CORE® ist der JD70 nicht nur erstaunlich leicht, sondern auch extrem stabil. Dadurch erfüllt das Fahrzeug die Anforderungen der europäischen Typgenehmigung für Kleinserien im Bereich Crashsicherheit vollständig.

Die Technologie wurde zum Beispiel bei den aus einem Stück gefertigten Türen eingesetzt. Zwar ist die Technologie für den Einsatz in der Automobilindustrie entwickelt, jedoch es gibt bereits Interesse aus der Welt des Radsports, der Yachtbauer und der Flugzeugentwickler.

Auch in anderen Bereichen konnte kompromisslos Gewicht gespart werden. So ist beispielsweise die leichte Lithium-Ionen-Batterie sieben Kilogramm leichter als eine herkömmliche Batterie.

Die neu gestalteten Sitze sind ebenfalls aus Carbonfasern gefertigt. Das Quick-Release-Lenkrad ist jetzt multifunktional, dadurch konnte Gewicht bei Knöpfen auf dem Carbon-Armaturenbrett gespart werden.

PURES FAHRERAUTO

Der JD70 ist zweifellos einer der Höhepunkte im 42-jährigen Bestehen von Donkervoort. Obgleich der Wagen sowohl für die Straße als auch für die Rennstrecke gedacht ist, lag der Schwerpunkt auf einem Ziel: ungefilterte Emotionen, wie bei jedem Donkervoort. Der JD70 ist die fortschrittlichste Weiterentwicklung dieses Konzepts.

Anders als moderne Fahrzeuge von traditionellen oder bekannteren Sportwagenherstellern verzichtet der JD70, wo immer möglich, auf elektronische Hilfsmittel. In einem Donkervoort dreht sich alles um Reinheit, das Einbeziehen des Fahrers und die Herausforderung für ihn.

Rückmeldungen treuer Kunden von Donkervoort Automobielen haben gezeigt, dass Käufer ein Fahrzeug bevorzugen, das Fahrkomfort mit der Fähigkeit vereint, die Sinne durch das reine, ungefilterte Fahrgefühl anzuregen, wodurch die Fahrer eine unzerbrechliche Bindung zu ihrem Wagen aufbauen können.

Ein beachtlicher Teil der Kunden von Donkervoort Automobielen besitzt auch eine Oldtimer-Sammlung. Diesen Kunden bietet der JD70 die Möglichkeit, von Hand zu schalten, ohne Servolenkung zu fahren, die Grenzen des Grip auszuloten und ihre Fahrkünste auf die gleiche Weise zu verbessern wie in einem Oldtimer – aber in einem modernen Supercar, das nicht nur zeitgemäße Zuverlässigkeit, sondern auch moderne Sicherheit bietet.

Wie bei jedem anderen Donkervoort treten Käufer eines JD70 in die große Donkervoort-Familie ein, womit ein breites Angebot an Trackdays, Fahrtrainings, Touren und Reisen einhergeht.

WICHTIGSTE OPTIONEN

Da keine zwei Donkervoort-Eigentümer einander gleichen, sind auch keine zwei Donkervoort identisch. Jeder Donkervoort kann bis zum Äußersten personalisiert werden, von der Lackierung bis zum Interieur, aber auch in technischer Hinsicht.

Nachfolgend sind einige der vielen Optionen aufgeführt, die einem JD70-Käufer zur Auswahl stehen – die Liste ist nicht vollständig, denn die Möglichkeiten sind praktisch unbegrenzt.

Leistungen

  • Free-Flow-Auspuff aus Edelstahl (ohne Partikelfilter).
  • Differentialkühler.
  • „Bilster Berg“ Gitterrohrrahmen.
  • Kurz Lenkübersetzung.
  • Renn ABS-System von Bosch Motorsport.
  • Hintere Tarox 6-Kolben Festsattel Bremse.
  • Luke Sechspunktgurte (mit FIA Zulassung).
  • Schroth-Vierpunktgurte (mit ECE Zulassung).
  • MXS Pista digitales Farbdisplay, mit WLAN-Datenprotokollierung und Livemessung der Rundenzeit per GPS.
  • Reifentemperatur & Reifendruck Überwachungssystem.
  • Carbon-Getriebetunnel.

Individualisierung und Komfort

  • Interieur-Designpaket.
  • Wind-Paket zum Reduzieren von Turbulenzen.
  • Leichtgewichtige Klimaanlage.
  • Rückfahrkamera.
  • Alarmanlage (zwei Systeme zur Auswahl).
  • Elektronisch einstellbare Servolenkung.
  • Xenon-Beleuchtung.

NO COMPROMISE

Der D8 GTO-JD70. Kraftvoll, schnell und ultraleicht. Ein pures Fahrerauto, nicht vergleichbar mit irgendeinem anderen Fahrzeug auf dem Markt – ob auf der Rennstrecke, einer verlassenen Landstraße oder einer anspruchsvollen Bergstraße. Donkervoort, No Compromise

LIMITIERTE AUFLAGE FÜR EIN EINMALIGES EXEMPLAR

Vom JD70 werden nur siebzig Stück gebaut: ein Exemplar für jedes bisherige Lebensjahr von Joop. Die Auslieferung hat am 11. Juni 2020 begonnen.

– Ende der Pressemitteilung –

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Pressekontakt
Amber Donkervoort
[email protected]
+31 (0) 320 267 050

Die Geschichte von Donkervoort Automobielen fing an, als Joop Donkervoort das Recht erhielt, den Lotus 7 in die Niederlande zu importieren, aber feststellen musste, dass der Wagen dort nicht auf der öffentlichen Straße zugelassen wurde.

Nach Versuchen, damit der Lotus 7 die Anforderungen der Typgenehmigung erfüllt, entdeckte Joop: Der beste Weg zur Vollendung des Lotus Seven ist noch einmal ganz von vorne anzufangen. Denn Joop war überzeugt, dass er das Fahrzeug vor allem in Bezug auf Komfort, Zuverlässigkeit, praktische Nutzbarkeit und Fahrdynamik verbessern konnte.

Damit wurde im Jahr 1978 der erste Donkervoort, der S7, geboren. Letztendlich hat es dazu geführt, dass Donkervoort als erster Kleinserienhersteller eine Typgenehmigung erhalten hat.

Eigentlich hat es viel früher angefangen, mit Schulheften voller Autozeichnungen. Statt Erdkunde-Hausaufgaben wurden Radaufhängungen skizziert, und in Zeichenstunden wurde die perfekte Karosserie entworfen – die Obsession, den perfekten Sportwagen zu entwerfen, hat Joop Donkervoort schon früh gepackt.

Donkervoort entwickelte sich weiter, wobei Joop sich eher als Professor und Techniker denn als Geschäftsmann sah. Der zehnte Geburtstag der Marke wurde mit dem Start des Donkervoort Cup, eigens für den neuen D10 bestimmt, gefeiert. Diese Klasse bietet Teilnehmern die Möglichkeit, auf der Straße zur Rennstrecke zu fahren, am Rennen teilzunehmen und im selben Fahrzeug wieder nach Hause zu fahren. Dabei hat sich Donkervoort um alles rund um die Rennen gekümmert, von der Technik und den Reifen bis hin zu Bewirtung und Catering.

Im Jahr 2000 war Donkervoort über seine Räumlichkeiten in Loosdrecht hinausgewachsen und zog auf sein neues Gelände in Lelystad um, wo das Unternehmen heute noch seinen Sitz hat. Inzwischen hatte Donkervoort eine enge Beziehung zum damaligen Audi-Chef Dr. Franz-Josef Paefgen aufgebaut, wodurch neue Motoren und technische Unterstützung in greifbare Nähe rückten.

Das führte zu einer neuen Generation des D8, darunter der erste Donkervoort mit Dach: der GT. Außerdem stürzte sich die Marke in den GT4-Rennsport und wurde Klassensieger bei Rennen von den 24 Stunden von Spa-Francorchamps bis zu den 24 Stunden von Dubai.

Im neuen Jahrhundert sind auch Joops Kinder Denis und Amber in das Unternehmen eingetreten, und zwar sowohl auf der technischen Seite als auch im Marketing.

Der D8 GTO aus dem Jahr 2011 ist ein Wendepunkt für Donkervoort. Chefentwickler Jordi Wiersma. Die Ingenieure haben mit diesem Modell einen wunderbar ausgewogenen, starken, schnellen und unverwechselbar offenen Sportwagen geschaffen. Es war ein Fahrzeug, das Donkervoort neue Märkte eröffnet hat und die Grundlage für den JD70 bildet.