Neuer Vertriebspartner in Belgien als Highlights der Expansionsstrategie bei Donkervoort

Radsport-Legende Boonen wird in Belgien Teil des Donkervoort-Teams.

Ein neuer Vertriebspartner in Belgien unterstreicht die ansteigende Nachfrage nach den 2G-Supercars von Donkervoort Automobielen.

Iconic Cars im belgischen Zandhoven ist der neue Donkervoort-Vertriebspartner für Belgien. Das Unternehmen reiht sich zu weiteren Verkaufsstätten in Paris, München, Düsseldorf und Genf ein.

Iconic Cars wurde vom erfahrenen Händler Steve Lismont und dem ehemaligen Straßen-Radweltmeister Tom Boonen gegründet. Das Unternehmen verkauft fortan neue Donkervoort sowie solche, die bereits vorher von einem Liebhaber geschätzt wurden. Außerdem können hier Fahrzeuge für den Transport zur Wartung am Hauptsitz von Donkervoort in Lelystad in den Niederlanden angeliefert werden.

Für den Vertrieb von Supercars, die so schnell und exklusiv wie jene von Donkervoort sind, passt der Name Iconic Cars natürlich perfekt. Das Unternehmen verkauft ausschließlich die exklusivsten Hypercars der Welt und ist der sechste Donkervoort-Vertriebspunkt in Europa.

„Dies ist für uns ein wichtiger Schritt, mit dem Donkervoort seine strategische Präsenz in Nordeuropa verstärkt“, sagt Denis Donkervoort, Managing Director von Donkervoort Automobielen.

„Wir haben unseren eigenen Vertrieb am Hauptsitz in Lelystad sowie eine eigene Vertriebsniederlassung in Düsseldorf. Diese Ankündigung ist eine wesentliche Verstärkung unserer Gruppe von selbständigen Vertriebspartnern.“

„Wir freuen uns, die Dienstleistung an Donkervoort-Eigentümer sowie Liebhaber in Belgien hiermit weiter zu verbessern, besonders, indem wir solche geschätzten und innovativen Experten im Bereich der Luxusmarken als Partner gewinnen konnten.“

„Es ist eine besondere Freude, Tom Boonen als Partner begrüßen zu dürfen. Tom ist seit fünf Jahren Besitzer eines Donkervoort und hat soviel Vertrauen in unser Produkt, dass er Zeit und eigene Mittel investiert hat, um auch ein Teil unserer Zukunft zu werden.“

Der 40-jährige Boonen ist die wohl berühmteste Sportpersönlichkeit in Belgien und ist seit jeher bekannt für seine Ausdauer und Freude am Wettbewerb sowie für seine Sportlichkeit.

Nach seiner Karriere im Radsport, während der er viermal den Klassiker Paris-Roubaix sowie dreimal die Flandern-Rundfahrt gewann und sechs Etappensiege bei der Tour de France einfuhr, wechselte Boonen 2017 in den Motorsport. Seit einigen Jahren besitzt er einen Donkervoort D8 GTO-RS. Er ist begeisterter Teilnehmer an ‚Track Days’.

„Ich besitze nun seit mehreren Jahren einen Donkervoort und ich bin sehr überzeugt von den Supercars der Marke. Kein anderer Hersteller baut ein Auto, das eine so unmittelbare und faszinierende Erfahrung vermittelt wie ein Donkervoort“, so Boonen.

„Dass man uns die Vertriebsrechte für Belgien anvertraut hat, ist eine große Ehre und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um Donkervoort noch bekannter zu machen.“

Iconic Cars verfügt bereits über mehrere Donkervoort, darunter ein D8 GTO-40, ein D8 mit Cosworth-Triebwerk sowie mehrere ältere Modelle. Bei Donkervoort Automobielen wurde ein speziell angefertigter D8 GTO-JD70 bestellt, der im Juni ausgeliefert werden soll.

Der neue belgische Vertriebspartner plant, soweit es die Corona-Situation zulässt, in diesem Jahr die Anwesenheit bei den meisten der Premium Track Days von Donkervoort, zunächst am 27. März auf der Strecke von Spa-Francorchamps.

Neben Lelystad und Düsseldorf befinden sich weitere Donkervoort-Servicepartner direkt außerhalb der französischen Stadt Orléans, zwischen Lyon und Genf, in Barcelona in Spanien sowie in Tel Aviv in Israel.

– Ende der Pressemitteilung –

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Amber Donkervoort
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Die Geschichte von Donkervoort Automobielen fing an, als Joop Donkervoort das Recht erhielt, den Lotus 7 in die Niederlande zu importieren, aber feststellen musste, dass der Wagen dort nicht auf der öffentlichen Straße zugelassen wurde.

Nach Versuchen, damit der Lotus 7 die Anforderungen der Typgenehmigung erfüllt, entdeckte Joop: Der beste Weg zur Vollendung des Lotus Seven ist noch einmal ganz von vorne anzufangen. Denn Joop war überzeugt, dass er das Fahrzeug vor allem in Bezug auf Komfort, Zuverlässigkeit, praktische Nutzbarkeit und Fahrdynamik verbessern konnte.

Damit wurde im Jahr 1978 der erste Donkervoort, der S7, geboren. Letztendlich hat es dazu geführt, dass Donkervoort als erster Kleinserienhersteller eine Typgenehmigung erhalten hat.

Eigentlich hat es viel früher angefangen, mit Schulheften voller Autozeichnungen. Statt Erdkunde-Hausaufgaben wurden Radaufhängungen skizziert, und in Zeichenstunden wurde die perfekte Karosserie entworfen – die Obsession, den perfekten Sportwagen zu entwerfen, hat Joop Donkervoort schon früh gepackt.

Donkervoort entwickelte sich weiter, wobei Joop sich eher als Professor und Techniker denn als Geschäftsmann sah. Der zehnte Geburtstag der Marke wurde mit dem Start des Donkervoort Cup, eigens für den neuen D10 bestimmt, gefeiert. Diese Klasse bietet Teilnehmern die Möglichkeit, auf der Straße zur Rennstrecke zu fahren, am Rennen teilzunehmen und im selben Fahrzeug wieder nach Hause zu fahren. Dabei hat sich Donkervoort um alles rund um die Rennen gekümmert, von der Technik und den Reifen bis hin zu Bewirtung und Catering.

Im Jahr 2000 war Donkervoort über seine Räumlichkeiten in Loosdrecht hinausgewachsen und zog auf sein neues Gelände in Lelystad um, wo das Unternehmen heute noch seinen Sitz hat. Inzwischen hatte Donkervoort eine enge Beziehung zum damaligen Audi-Chef Dr. Franz-Josef Paefgen aufgebaut, wodurch neue Motoren und technische Unterstützung in greifbare Nähe rückten.

Das führte zu einer neuen Generation des D8, darunter der erste Donkervoort mit Dach: der GT. Außerdem stürzte sich die Marke in den GT4-Rennsport und wurde Klassensieger bei Rennen von den 24 Stunden von Spa-Francorchamps bis zu den 24 Stunden von Dubai.

Im neuen Jahrhundert sind auch Joops Kinder Denis und Amber in das Unternehmen eingetreten, und zwar sowohl auf der technischen Seite als auch im Marketing.

Der D8 GTO aus dem Jahr 2011 ist ein Wendepunkt für Donkervoort. Chefentwickler Jordi Wiersma. Die Ingenieure haben mit diesem Modell einen wunderbar ausgewogenen, starken, schnellen und unverwechselbar offenen Sportwagen geschaffen. Es war ein Fahrzeug, das Donkervoort neue Märkte eröffnet hat und die Grundlage für den JD70 bildet.